Rückenwind für Bundestags-Kandidatur von Johanna Uekermann

03. Juli 2016

Der SPD-Unterbezirk Straubing sprach sich am Samstag einstimmig dafür aus, Johanna Uekermann als Kandidatin für die nächste Bundestagswahl aufzustellen. Johanna Uekermann soll nach dem Wunsch von SPD-Vertretern in ihrem Heimatwahlkreis Straubing-Regen ins Rennen um die Kandidatur für die nächste Bundestagswahl gehen.

Nachdem zuvor bereits der SPD-Unterbezirk Regen sowie der SPD-Kreisverband Straubing-Bogen dafür votiert hatten, sprach sich am Samstagvormittag erwartungsgemäß auch der SPD-Unterbezirk Straubing, der Stadt und Landkreis vereint, einstimmig dafür aus. Nach der Abstimmung auf dem Unterbezirksparteitag in Feldkirchen erhielt die 29-Jährige lange anhaltenden Applaus aus den Reihen ihrer Genossen.

Ob die gebürtige Mitterfelserin im kommenden Jahr tatsächlich - wie schon 2013 - in den Bundestagswahlkampf ziehen wird, entscheidet sich bei der Aufstellungskonferenz der Partei am 22. Oktober in Viechtach. Auf welchem parteiinternen Listenplatz sie im Falle ihrer Kandidatur stehen würde, wird bei der SPD-Landesvertreterversammlung im Dezember in Nürnberg festgelegt werden.

Nachdem alle Direktmandate in Ostbayern bei der vergangenen Bundestagswahl an die Kandidaten aus den Reihen der CSU gingen, kommt dem Listenplatz in der SPD eine besonders gewichtige Rolle zu. Dieser soll nach Wunsch von Uekermanns Genossen in der Heimat ein besserer sein als der von vor drei Jahren, als die Kandidatin auf einem aussichtslosen 38. Platz stand. Nur 22 Kandidaten der Bayern-SPD waren 2013 über die Liste in den Bundestag eingezogen.

Mehr dazu lesen Sie am Montag, 4. Juli, in der Bogener Zeitung und dem Straubinger Tagblatt.